Schule und Corona

Update: 21.09.2020

Die Maskenpflicht an der RS Niederpleis gilt weiterhin auf dem Schulgelände, im Gebäude und beim Herumlaufen im Klassenraum!

Auch wenn die Pflicht zum Maskentragen auch am Sitzplatz im Unterricht in NRW nicht verlängert wurde, appellieren wir an alle Schülerinnen und Schüler, zum Schutz aller vor Ansteckung und Verbreitung des Virus die Masken weiterhin immer zu tragen. Alle Schülerinnen und Schüler und auch alle Lehrkräfte, die selber zu Risikogruppe gehören oder betroffenen Angehörige haben, müssen geschützt werden!

Das Corona-Virus wird nachweislich durch Aerosole übertragen, das sind kleine Schwebepartikel in der Raumluft, die sich innerhalb kürzester Zeit im Raum verteilen. Masken helfen dabei, die Ausbreitung dieser Partikel zu vermindern.

Auch Durchlüftung hilft. Deshalb werden wir, auch wenn es kälter wird, die Fenster geöffnet lassen. Schülerinnen und Schüler sollten eine Jacke oder einen Pullover mitbringen, damit sie sich dabei nicht erkälten.

In unseren teilweise sehr kleinen Räumen kann kein Mindestabstand eingehalten werden, auf den die Gesundheitsämter bestehen, wenn sie das Risiko von Kontaktpersonen ermitteln. Nur das Tragen der Masken verhindert, dass im Fall der Infektion einer einzelnen Schülerin oder eines einzelnen Schülers die ganze Klasse und alle Lehrkräfte der Gruppe in Quarantäne geschickt werden müssen. Sollten zu viele Lehrkräfte auf einmal ausfallen, bedeutet dies für alle Klassen massive Einschnitte im Unterrichtsangebot.

Natürlich werden die Lehrkräfte darauf achten, dass zwischendurch Pausen zum Durchatmen ermöglicht werden. Schülerinnen und Schüler, die Probleme durch das ständige Maskentragen bekommen, können mit dem entsprechenden Abstand am Fenster oder auf dem Gang immer wieder einmal  die Masken absetzen. Auch in einzelnen Phasen des Unterrichts, wenn nicht viel gesprochen werden muss, können solche Atempausen möglich werden.

Nur gemeinsam können wir es schaffen, dass kein Mitglied unserer Schulgemeinschaft sich in der Schule mit dieser Krankheit ansteckt!



Grundsätze für den Unterricht unter Corona-Bedingungen an der RS Niederpleis

- Es gilt eine Maskenpflicht für alle – im Außengelände, im Gebäude, während des Unterrichts, wenn man seinen Platz verlässt. Es reichen einfache Alltagsmasken. FFP2-Masken dürfen nur zeitlich begrenzt getragen werden und sind daher für diesen Einsatz ungeeignet. Gesichtsvisiere sind nicht gestattet.

- Während im Klassenzimmer und innerhalb einer Lerngruppe die Abstandsregeln nur eingeschränkt gelten, sind sie überall sonst einzuhalten.

- Kontakte sollte es nur innerhalb einer Klasse oder eines Kurses geben, deshalb bitten wir Schülerinnen und Schüler, sich vor und nach dem Unterricht und auch in der Pause an die Abstandsgebote zu halten.

- Wir benutzen ausschließlich die Räume im Gebäude der Realschule und den unmittelbaren Realschul-Schulhof. Der Campus, das Hauptgebäude mit AEG und Hauptschule oder die Mensa sind keine Aufenthaltsbereiche mehr! Schülerinnen und Schüler der Realschule haben dort – auch vor und nach dem Unterricht – keinen Zutritt, um die Kontakte möglichst gering zu halten.

- Treffpunkt für die Klassen ist der Schulhof und sie warten dort auf ihre jeweiligen Klassenlehrerinnen und – lehrer. Keiner betritt ohne Lehrkraft das Gebäude! Es gibt für alle Klassen feste Sammelpunkte.

- Die Eingänge sind nach der Lage des Klassenraums zu benutzen: Klassen im Erdgeschoss benutzen den Haupteingang. Auf die 1. Etage geht man von der Straßenseite / Schranke aus. Klassen aus der 2. Etage oder dem Kellergeschoss kommen dorthin von den Tischtennisplatten aus. Bitte verteilt euch, während ihr auf die Lehrkräfte wartet, mit Abstand!

- An allen Eingängen besteht die Möglichkeit zur Händedesinfektion. In allen Klassenräumen und in den Toilettenanlagen besteht die Möglichkeit zum Händewaschen mit Wasser, Seife und Handtüchern.

- Aller Unterricht im Vormittag findet im Klassenraum und im Klassenverband statt. Fachräume werden vorerst nur in Ausnahmefällen genutzt. Jede Schülerin und jeder Schüler hat einen fest zugewiesenen Sitzplatz, der nicht selbstständig verändert werden darf. Diese Sitzposition wird täglich dokumentiert.

- Die Klassen 5 bis 7 haben vorerst grundsätzlich keinen Nachmittagsunterricht. Sollte Ihr Kind ein Mittagessen und/oder Betreuung an den ursprünglichen Langtagen benötigen, wenden Sie sich an die Klassenleitungen!

Die Klassen 8 bis 10 haben jeweils mindestens 2 Langtage, an denen Differenzierungs- und Förderkurse stattfinden.

- Essen und Trinken im Unterricht im Klassenraum sind auch ohne Corona nicht erwünscht. Sollte es notwendig sein, wird zum Trinken die Maske leicht "gelüftet", während man sich möglichst von anderen Menschen weg dreht.
Essen und Trinken sind auf den Gängen und im Treppenhaus nicht gestattet, auf dem Schulhof ist auf die Abstandsregel zu achten!

- Der Besuch der Toilette ist während der Unterrichtszeit - wie auch sonst - nur die Ausnahme. Es dürfen jeweils nur einzelne Schülerinnen und Schüler den Klassenraum verlassen, die Dauer der Abwesenheit wird im Klassenbuch vermerkt.
Während der Pause gilt die Abstandsregel, also achtet bitte selbst darauf, dass nicht zu viele Schülerinnen und Schüler gleichzeitig in die Toilettenräume gehen. Die Pausenaufsichten beschränken notfalls kurzzeitig den Zugang.

- Bei Unterrichtsausfällen gibt es wieder Aufgaben für den Fernunterricht, die diesmal genauso bewertet werden wie in der Schule erledigte Aufgaben.

- Sportunterricht findet im Freien oder im Schwimmbad statt. Die Klassen sollten bereits in Sportbekleidung zur Schule kommen, nach dem Unterricht ist ein Umkleiden möglich.

- Die Cafeteria ist nur in der 1. großen Pause als Kiosk und zum Mittagessen zwischen 12.30 und 13.15 Uhr als Mensa für Schülerinnen und Schüler der Realschule geöffnet. In der Cafeteria gelten die Abstands- und Hygieneregeln wie in öffentlichen Geschäften oder Restaurants!

Das Schulministerium des Landes NRW geht davon aus, dass zum Schuljahr 20/21 eine Rückkehr zum Regelbetrieb möglich war, aber dass es auch wieder Phasen des „Fernunterrichts“ geben könnte.

Am 03.08.2020 und am 31.08.2020 sind dazu in Schulmails des MSB NRW wichtige Hinweise gekommen, die wir hier in Auszügen veröffentlichen:

Maskenpflicht

"Eingeschränkte Notwendigkeit zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung (MNB)

Die Coronabetreuungsverordnung wird ab dem 01.09.2020 keine Pflicht zum Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen (MNB) in den Unterrichtsräumen mehr vorsehen, soweit die Schülerinnen und Schüler hier feste Sitzplätze einnehmen. Lehrkräfte und sonstiges pädagogisches Personal müssen keine MNB tragen, wenn sie im Unterrichtsgeschehen einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten können. Daraus folgt zugleich, dass Schülerinnen und Schüler ihre MNB tragen, sobald sie – vor, während oder nach dem Unterricht – ihre Sitzplätze verlassen."

Unterrichtsorganisation

"Der Unterricht soll jahrgangsbezogen in Klassen, in Kursen oder festen
Lerngruppen stattfinden.
Eine jahrgangsübergreifende Gruppenbildung ist grundsätzlich nicht möglich."

Teilnahme am Unterricht

"Grundsätzlich sind Schülerinnen und Schüler verpflichtet, am
Präsenzunterricht teilzunehmen. [...]
Für Schülerinnen und Schüler mit relevanten Vorerkrankungen finden die
Bestimmungen über Erkrankungen (§ 43 Absatz 2 SchulG) mit folgender Maßgabe Anwendung: Die Eltern entscheiden, ob für ihr Kind eine gesundheitliche Gefährdung durch den Schulbesuch entstehen könnte. Die Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt wird empfohlen. In diesem Fall benachrichtigen die Eltern unverzüglich die Schule und teilen dies schriftlich mit."

"Sofern eine Schülerin oder ein Schüler mit einem Angehörigen – insbesondere Eltern, Großeltern oder Geschwister – in häuslicher Gemeinschaft lebt und bei diesem Angehörigen eine relevante Erkrankung, bei der eine Infektion mit SARS-Cov-2 ein besonders hohes gesundheitliches Risiko darstellt, besteht, sind vorrangig Maßnahmen der Infektionsprävention innerhalb der häuslichen Gemeinschaft zum Schutz dieser Angehörigen zu treffen.
Die Nichtteilnahme von Schülerinnen und Schülern am Präsenzunterricht kann zum Schutz ihrer Angehörigen nur in eng begrenzten Ausnahmefällen und nur vorübergehend in Betracht kommen. Dies setzt voraus, dass ein ärztliches Attest des betreffenden Angehörigen vorgelegt wird, aus dem sich die Corona-relevante Vorerkrankung ergibt."

Vorgehen bei Krankheitsfällen

"Schülerinnen und Schüler, die im Schulalltag COVID-19-Symptome (wie insbesondere Fieber, trockener Husten, Verlust des Geschmacks-/Geruchssinn) aufweisen, sind ansteckungsverdächtig. Sie sind daher zum Schutz der Anwesenden gemäß § 54 Absatz 3 SchulG – bei Minderjährigen nach Rücksprache mit den Eltern – unmittelbar und unverzüglich von der Schulleitung nach Hause zu schicken oder von den Eltern abzuholen."

"Auch Schnupfen kann nach Aussage des Robert-Koch-Instituts zu den Symptomen einer COVID-19-Infektion gehören. Angesichts der Häufigkeit eines einfachen Schnupfens soll die Schule den Eltern unter Bezugnahme auf § 43 Absatz 2 Satz 1 SchulG empfehlen, dass eine Schülerin oder ein Schüler mit dieser Symptomatik ohne weitere Krankheitsanzeichen oder Beeinträchtigung ihres Wohlbefindens zunächst für 24 Stunden zu Hause beobachtet werden soll. Wenn keine weiteren Symptome auftreten, nimmt die Schülerin oder der Schüler wieder am Unterricht teil. Kommen jedoch weitere Symptome wie Husten, Fieber etc. hinzu, ist eine diagnostische Abklärung zu veranlassen."

Empfehlung für Eltern bei Erkältungssymptomen des Kindes

"Vor Betreten der Schule, also bereits im Elternhaus, muss abgeklärt sein, dass die Schülerinnen und Schüler keine Symptome einer COVID-19-Erkrankung aufweisen. Sollten entsprechende Symptome vorliegen, ist eine individuelle ärztliche Abklärung vorrangig und die Schule zunächst nicht zu betreten.

Bei Erkältungssymptomen sind viele Eltern unsicher, ob sie ihr Kind in die Schule schicken dürfen. Im Bildungsportal steht ein Schaubild, (https://www.schulministerium.nrw.de/themen/schulsystem/elterninfo-wenn-mein-kind-zuhause-erkrankt-handlungsempfehlung) zur Verfügung, das Eltern eine Empfehlung gibt, was bei einer Erkrankung ihres Kindes zu beachten ist. Diese Information entlastet Schulen und betont die gemeinsame Aufgabe von Eltern und Schule, alle Schülerinnen und Schüler sowie alle am Schulleben Beteiligten und deren Familien vor einer Infektion zu schützen."

Der Schulträger bittet im Zusammenhang mit den steigenden Infektionsverdachtszahlen um eine besonders enge Kommunikation zwischen Elternhaus und Schule. Lesen Sie dazu den Elternbrief des Schuldezernenten:

Elternbrief des Beigeordneten Hr. Dogan

 

Bitte informieren Sie sich selber auch über die aktuelle Entwicklung auf:

Ministerium für Schule und Bildung

Rhein-Sieg-Kreis

Stadt Sankt Augustin